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    Komfort ist keine Frage des Alters

    Wohnen ohne Hindernisse: Tischler verraten, worauf zu achten ist und wie man Unwägbarkeiten beseitigen kann

    Es gibt sie wohl in nahezu jedem Haus: Die kleinen, auf den ersten Blick manchmal unsichtbaren Hindernisse und Unwägbarkeiten, die den Alltag erschweren. Schmale Flure und Türöffnungen, schwergängige Fenster und Rollläden, kleine und enge Bäder – was in jungen Jahren vielleicht noch nicht so auffällt, kann sich mit zunehmendem Alter als störend und problematisch erweisen. „Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung ein selbstständiges Leben führen“, sagt Olaf Korr, Obermeister der Tischler-Innung Aachen. „Komfort ist dabei jedoch keine Frage des Alters. Wer rechtzeitig bei einem Umbau daran denkt, kann sich schon in jüngeren Jahren mit individuellen Lösungen zusätzliche Lebensqualität verschaffen.“


    Schwellen an Eingangs-, Balkon- und Terrassentüren, die Stolperfallen sein können, sollten bei geplanten Umbauten möglichst beseitigt werden. Ein großzügiger Eingangsbereich und größere Türen bedeuten mehr Bewegungsfreiheit. Auf Wunsch öffnen und schließen elektrische Systeme die Türen automatisch. „Die Sehkraft lässt im Alter stark nach. Kontraste bei der Gestaltung – zum Beispiel eine helle Türzarge mit einem dunklen Türblatt – helfen älteren Menschen, sich gut zurecht zu finden“, erklärt Olaf Korr. LEDs im Fußboden dienen als zusätzliche Orientierungshilfe.


    Höhenverstellbare Arbeitsflächen

    In der Küche sind Herd und Geschirrspüler besonders leicht bedienbar, wenn sie nicht unter den Arbeitsflächen untergebracht werden, sondern erhöht angeordnet sind. „Höhenverstellbare Arbeitsflächen schonen die Rücken aller Nutzer und sind insbesondere dann praktisch, wenn unterschiedlich große Personen in der Küche arbeiten“, sagt der Obermeister. Auch Schränke können heruntergefahren werden. Ordnungssysteme ermöglichen maximalen Stauraum. „Unbedingt sollte in der Küche ausreichend blendfreies Licht vorhanden sein“, rät Olaf Korr. Eine unterfahrbare Arbeitsplatte ermöglicht das Arbeiten im Sitzen.Vollauszüge und Beschläge mit Dämpfung sind Standard.

    Kleidung in Griffhöhe

    Auch in anderen Wohnbereichen lässt sich der Komfort steigern: Ein elektrischer oder manuell bedienbarer Kleiderlift fährt Kleidung in eine gut erreichbare Höhe. Praktische Detaillösungen wie Halterungen für Schuhe, Gürtel, Krawatten, Hosen oder eine Schublade mit versteckter Laptop-Verstaumöglichkeit sorgen für Ordnung und verschaffen Überblick. „Im Bad ist auch für junge Menschen eine bodengleiche Dusche besonders komfortabel“, sagt Olaf Korr. Zudem können das Waschbecken und der Spiegel höhenverstellbar sein. Auch im Home-Office schont ein höhenverstellbarer
    Schreibtisch, an dem man sowohl im Sitzen als auch im Stehen arbeiten kann, die Gelenke und den Rücken. Mit Schiebewänden werden Räume flexibel nutzbar und sorgen bei Bedarf für mehr Freiraum.

    Tischler gestalten Lebensräume

    Tischler gestalten die Räume ihrer Kunden persönlich – vom einzelnen Möbel über den Fußboden und die Treppe bis zum kompletten Innenausbau: Flurmöbel, Badmöbel, Bücherregale, Massivholzesstische und Multimedia-Wohnzimmerschränke gehören genauso zu ihrem Repertoire wie komplette Küchen oder Dachschrägenschränke. Tischler nehmen sich für jeden einzelnen Kunden Zeit – denn die Beratung, aus der die individuelle Planung erwächst, ist die Basis ihrer Arbeit. Auf die
    ausführliche Beratung und Planung folgt die effiziente Fertigung mithilfe traditioneller Handwerkstechniken, aber auch mit modernen und häufig computergesteuerten Maschinen. Auch für Fenster, Haustüren und Innentüren sind Tischler die richtigen Ansprechpartner. Dazu gehört, dass sie sich auch mit dem Einbruchschutz auskennen: Tischler wissen, welche Sicherheitsmaßnahmen an Fenstern und Türen besonders wirkungsvoll sind, um Langfinger sicher vom eigenen Heim fern zu halten.